Nach langer Zeit habe ich es endlich mal geschafft, wieder nach Schleswig zu kommen, um mir meine alte Kaserne anzuschauen, in der ich meinen Wehrdienst abgeleistet habe. Von der Kaserne „Auf der Freiheit“ ist nicht mehr viel übrig. Der Standort wurde schon vor Jahren geschlossen; das Gelände wird nun nach und nach mit Wohngebäuden bestückt. Die Lage direkt an der Schlei ist ja auch durchaus attraktiv. Besucht am 31.01.2022.
Blick von innen auf das Osttor. Rechts stand früher der Block mit meiner Stube.Die Hallen der Instandsetzung sind das einzige, was noch steht.Hier stand die Baracke, in der ich tätig war. Dahinter dann Parkplätze. Jetzt nur noch Lagerplatz für Bauschutt.Die Windmühle „Nicola“ gab es früher noch nicht.Blick von außen auf das Osttor.Links unten versteckt sich noch der Kasernenkommandant.Stellplätze für die Pionierboote.Dänische Schule.Viele Baustellen und im Hintergrund das Mannschaftsheim.Blick auf das ehemalige Offizierskasino.Der Name findet sich auf dem Straßenschild wieder.Ehemalige Kaserne Auf der Freiheit, Schleswig
Nach der Wanderung durch das Bodetal, welches auch die letzte Etappe des Harzer Hexenstiegs darstellt, kam bei mir die Idee auf, den Harzer Hexenstieg Stück für Stück zu vervollständigen. Ende Oktober 2021 habe ich dann die erste Etappe von Osterode nach Altenau in Angriff genommen.
Nach dem Start in Osterode ging es über mehrere Kilometer zwar nicht allzu steil aber doch kontinuierlich bergauf. Abgesehen von zwei Radfahrern und einer Joggerin hatte ich den Weg in den ersten zwei bis drei Stunden für mich allein. Es war wohl nicht mehr das typische Wanderwetter. Dennoch haben sich einige hübsche Weitblicke ergeben.
Bei Buntenbock gab es eine Umleitung (oder ich habe den entsprechenden Wegweiser einfach übersehen). Jedenfalls musste ich um den Ziegenberg herumlaufen und bin dann, als ich wieder auf dem Hexenstieg war, zunächst in die falsche Richtung gelaufen, da ich nur die kleine Ausschilderung des Weges mit der Hexe auf dem Besen gesehen habe. Als dann das erste Schild mit Richtungsangaben kam, habe ich meinen Fehler bemerkt und mich richtig herum gedreht.
Einen weiteren Fehler habe ich dann kurz vor Altenau gemacht. Da hätte man die Bundesstraße 498 queren müssen, um weiter zu Eisenquelle zu kommen. Ich habe aber den Abzweig übersehen und bin dann beim Hüttenteich nach Altenau hineingekommen statt beim Parkplatz / Skigebiet Rose. Ich habe damit den Fieke-Märtens-Brunnen und die Eisenquelle verpasst. Naja, es gibt schlimmeres, als zwei Rohre, aus denen Wasser kommt, nicht gesehen zu haben.
Trotz falschem Zieleinlauf waren es mit der doppelt gelaufenen Sektion laut GPS dann 25,3 Kilometer in etwas über acht Stunden Gesamtzeit. Davon knapp über sechs Stunden in Bewegung. Der Anstieg betrug insgesamt 580 Höhenmeter. Gelaufen am 30.10.2021.
Gelaufene Strecke auf OpenStreetMapStartpunktBlick oberhalb von OsterodeKiepenfrauEselsplatzAusblickAussichtspunktHerbststimmungWenig Nadeln an den BäumenViel Holz in der HorizontalenEntensumpfHuttaler WiderwaageBlick durch ein ForstschneiseSperberhaier DammHarzer Hexenstieg Etappe 1