Weiter auf dem Malerweg mit Etappe 5 und Teilen von Etappe 4

Tag 1: Etappe 5 des Malerwegs inklusive Großer Winterberg

Nach den ersten drei Etappen im Februar ging es im April nun weiter auf dem Malerweg. Doch statt der vierten Etappe nahm ich zunächst die fünfte Etappe in Angriff. Diese startet an der Neumannmühle und führt über das Große Pohlshorn, vorbei am Alten Zeughaus und der Goldsteinaussicht, schließlich über den Großen Winterberg bis hinunter nach Schmilka an der Elbe.

Leider war am Tag meiner Wanderung sämtliche Gastronomie auf der Strecke geschlossen. Insbesondere auch der Biergarten auf dem Großen Winterberg. Schon halb verdurstet durfte sich somit der erste Kiosk in Schmilka über einen erhöhten Umsatz freuen. Den anderen Wanderern ging es an diesem Tag aber wohl auch nicht anders. Der Kiosk mit seinen Sitzmöglichkeiten war gut besucht.

Auf einen Besuch im Brauhaus in Schmilka habe ich dann verzichtet und bin mit Fähre und Bahn wieder zurück nach Bad Schandau gefahren. Nach einer erfrischenden Dusche im Hotel mit dem Bus dann nochmal zur Neumannmühle, um mein Auto wieder einzusammeln. Mit dem bin ich morgens nämlich zum Startpunkt der Etappe gekommen. Eigentlich hatte ich das erst für den nächsten Tag geplant, aber da man auf dem Parkplatz an der Neumannmühle nicht über Nacht parken darf, war es dann jetzt so. Die Busfahrt durch das Kirnitzschtal kann ich aber empfehlen. Einfach mal aus dem Fenster schauen und die Fahrt genießen. Ohne selbst laufen zu müssen.

Tag 2: Anfang von Etappe 4 des Malerwegs

Tags darauf habe ich beginnend in Altendorf die vierte Etappe in Angriff genommen. Diese führt durch die Dorfbachklamm zum Schrammsteintor und jeder Menge Aussichten und Highlights danach, wie z.B. das Prebischtor oder die Himmelsleiter. Es sollte sich aber als Vorteil herausstellen, dass ich mein Auto gestern doch noch von der Neumannmühle abgeholt habe. Denn ich habe die vierte Etappe zwischendrin abgebrochen, da mir die Wanderung vom Vortag doch noch ziemlich in den Knochen lag.

Zumindest habe ich die Kletterei die Dorfbachklamm hinab gemeistert und auch den langen Anstieg von der Ostrauer Mühle bis zum Schrammsteintor. Dort habe ich dann die Etappe abgebrochen und bin zu Fuß zurück nach Bad Schandau gelaufen. Da allerdings der Obrigensteig wegen umgestürzter Bäume gesperrt war, musste ich den Umweg durch den Lattengrund nehmen. Komplett unterschätzt habe ich allerdings, wie weit es dann doch noch bis nach Bad Schandau ist. Zwar alles flach, wenn man erst einmal wieder unten an der Elbe ist, aber es zieht sich.

Nur gut, dass ich mich jetzt nicht mehr darum kümmern musste, mein Auto zu holen. Stattdessen einfach Feierabend. Und den Rest von Etappe 4 mache ich dann ein anderes Mal fertig.

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